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Ich bin anders

21. Oktober 2007

Jetzt habe ich es beim letzten Mal doch glatt vergessen, auch auf den Inhalt der beiden Mails einzugehen, die ich bekommen habe, weil ich so gefangen war in meiner Single-Melancholie. Sorry, dreimal großes Sorry! Ich kann euch leider nicht versprechen, dass das nicht wieder vorkommen wird – aber ich werde mir Mühe geben, in Zukunft wenigstens etwas rücksichtsvoller zu sein.

Also, was diese beiden am meisten interessiert hat, die zuerst auf mein neues Blog reagiert haben (mittlerweile habe ich sogar noch ein bisschen mehr Fanpost bekommen – ich danke euch allen und gebe euch an dieser Stelle einen dicken Kuss dafür!), das war die Frage, wann ich es denn gemerkt habe, dass ich anders bin als andere Männer.

Und als andere Frauen …

Die Geschichte mit den Freundinnen meiner Mutter hatte ich ja bereits erwähnt. Eigentlich hätte mir damals, noch in der Grundschule, schon auffallen können, dass ich anders bin. Denn welcher Junge von sieben oder acht hockt wohl schon stumm unter einem Tisch und ergötzt sich an Frauenbeinen in Nylons, statt draußen laut schreiend mit einem Spielzeuggewehr herumzulaufen, seine gleichaltrigen Freunde, ebenfalls mit Spielzeuggewehr, zu verfolgen, sämtliche Geräte auf dem nächsten Spielplatz zu zweckentfremden und Mädchen sowie erwachsene Frauen als unliebsame Störenfriede aus einer anderen Welt zu betrachten, mit denen man sich jedoch leider nun einmal abfinden muss.

Aber in dem Alter ist man noch so sehr auf sich selbst und seine innersten Träume konzentriert, dass man sich nicht, wie man das später tut, mit anderen vergleicht und Unterschiede feststellt.

Wenigstens mir ging es so, dass es mir zu dieser Zeit gar nicht aufgefallen ist, dass meine liebste Freizeitbeschäftigung etwas abweicht von der anderer Jungs aus der Schule. Nein, ich habe da relativ glücklich in meiner eigenen kleinen Nylonwelt gelebt wie in einer Art geschützter Glasglocke.

Und da an TV-Wünschen einstweilen auch noch nicht viel mehr da war als die Begeisterung für schimmernde, seidige Strümpfe, blieb meine Nachwuchstransen-Glocke auch noch viele Jahre heile.

Zerbrochen ist sie exakt an Fasching, als ich zwölf Jahre alt war. Die ersten vorsichtigen Ansätze von nächtlichen Erektionen, die damals so langsam begannen, brachten mich ganz schön durcheinander. Dass sie stärker wurden, wenn ich an Nylons dachte, und zwar nicht an den Beinen von Mädchen und Frauen, sondern an meinen eigenen, verwirrte mich noch zusätzlich. Soweit aufgeklärt war ich dann doch schon in dem Alter zu wissen, dass Nylons und Männer höchstens indirekt zusammengehören, und zwar über die Stielaugen, die man als Mann bei den Strümpfen an den Frauenbeinen zu bekommen hat.

Die ich im übrigen ebenfalls bekam und bekomme; so ist es nicht. Ich kann den Anblick einer schönen, erotisch aufgemachten Frau ebenso bewundern wie jeder andere Mann auch, und er macht mich auch geil. Nur gehe ich eben einen Schritt weiter und will das Nylon auch auf meiner eigenen Haut spüren. Darin liegt der Unterschied, und das war ich damals gerade dabei zu entdecken.

Noch ohne irgendwelche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen; es gab mir nur so ein schwaches, unbehagliches Gefühl, das zu entdecken. Etwas stimmte mit mir nicht, so empfand ich es. Nur war mir das noch nicht so wichtig, der sache ernsthaft auf den Grund zu gehen.

Oh je, oh je – Kinners, ich habe mich jetzt total verplappert. Ich muss dringend los – ich muss meinen Chef bei einem Arbeitsessen begleiten, das er für die Abgesandten unseres potenziellen neuen Investors gibt. Ich bin nun mal seine rechte Hand – und ohne rechte Hand kann man nicht essen.

Ich hoffe, ihr versteht das.

Und die Faschings-Geschichte gibt es dann ein anderes Mal. Versprochen!

Küsschen – und bis dann!

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