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Mike in tights

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Unerwartete Begegnung

21. Oktober 2007

Heute gibt es eine Story aus der Sicht einer Frau. Eine Sichtweise, die einer Transe natürlich nicht allzu fern liegt …

Es geht um eine Lady, die einem Kollegen unter ganz unerwarteten Umständen privat begegnet. Was an dieser Begegnung so unerwartet ist, werdet ihr gleich sehen. Ich bin aber sicher, ihr habt es längst erraten 😉

+++

Diese Augen kenne ich. Ein solches intensives Grün ist viel zu auffällig, um es wieder zu vergessen, wenn man es einmal zu Gesicht bekommen hat. Aber wo war das bloß? Ich blinzele, schaue hin, schaue weg und schaue wieder hin. Doch, ich bin ganz sicher, diese Augen kenne ich. Wenn ich nur wüsste, wo sie mir zuletzt begegnet sind. Ich glaube, es war sogar heute. Irgendwie kommt es mir so vor. Trotzdem, etwas passt nicht.

Mist, jetzt hat die Frau mich entdeckt, die ich die ganze Zeit schon so unverschämt und ungeniert über zwei Tische hinweg anstarre.

Sie lächelt, als ob auch sie mich wiedererkennt – anders als ich scheint sie aber keinerlei Probleme zu haben, mein Gesicht einzuordnen – und winkt mir freundlich zu wie einer alten Bekannten.

Ich erröte. Langsam wird es peinlich. Was soll ich jetzt tun? Zurückwinken, so als ob auch ich sie erkannt hätte? Und was, wenn sie dann an meinen Tisch kommt und mit mir plaudern will? Ich weiß ihren Namen nicht und erinnere mich nicht einmal, wo ich sie schon einmal gesehen habe.

Eine solche Unterhaltung wäre doch zu peinlich.

Nein, am besten wende ich meinen Blick ab und tue so, als ob ich nichts gesehen hätte. Das fällt mir schwerer als gedacht; irgendwie fasziniert mich diese Frau mit den grünen Augen. Ihr kurzer Pagenschnitt passt hervorragend zu ihrem Gesicht. Obwohl die rote Farbe schon danach aussieht, als ob sie sich die Haare gefärbt hat. So rot als Naturfarbe sieht man selten bei Haaren.

Ihre Bluse ist sehr offenherzig; man kann ein bisschen ihre Brüste sehen. Ein irgendwie erregender Anblick, aber viel zu intim für einen öffentlichen Biergarten. Rasch zupfe ich ein wenig an meinem eigenen Top herum, das auch nicht gerade hochgeschlossen ist.

Oh je, oh je – sie hat mich schon wieder dabei ertappt, dass ich sie anschaue. Ein wissendes Lächeln streift diesmal nicht nur ihre Lippen, sondern auch ihre grünen Augen, die vor Amüsiertheit zu tanzen scheinen.

Und jetzt – ich erstarre innerlich – steht sie auf und kommt herüber zu meinem Tisch, wo ich ziemlich einsam und verlassen sitze, denn die ganzen Leute um mich herum kenne ich nicht. Eigentlich wollte ich auch keine Gesellschaft, mir war nur so furchtbar heiß, und ich wollte nach Feierabend nicht gleich nach Hause. Da kam mir dieser Biergarten auf dem Weg zu meiner Wohnung gerade recht.

Mit einem eleganten Hüftschwung lehnt die Frau sich an den Tisch, an dem ich sitze. Zum Glück ist hier kein Platz mehr frei, sonst hätte sie sich bestimmt gleich zu mir gesetzt.

„So allein unterwegs?“ fragt sie. „Hast du nicht Lust, dich zu mir zu setzen?“

Ich stottere etwas, das weder ja noch nein ist. Ich weiß einfach nicht, was ich sagen soll. Und zu meiner Beschämung verspüre ich Lust, ihr Angebot anzunehmen. Trotzdem ich gerade eben noch froh war, mich mit niemandem unterhalten zu müssen.

Sie gefällt mir; mehr, als mir jemals zuvor eine Frau gefallen hat.

Charmant ist sie; und ein Hauch von Flirten umgibt sie, der mich unwillkürlich anzieht. Obwohl ich ganz bestimmt keine Lesbe bin und noch nie mit einer anderen Frau geflirtet habe. Geschweige denn mehr …

„Na komm schon“, sagt sie und berührt sanft meinen Arm. Nur ihre Fingerspitzen ruhen einen schwebenden Moment lang auf meiner nackten Haut, und doch durchfährt mich ein Schauer wie bei einer leidenschaftlichen Umarmung.

Nahezu willenlos folge ich ihr zu dem anderen Tisch. Hätte sie nicht mein Glas gegriffen und einfach mitgenommen, ich hätte sogar meine Limonade vergessen.

Sie geht vor mir; ein langer, weich fallender Rock schmiegt sich um ihre Beine. Es sind sehr kräftige Beine für eine Frau, aber hochhackige Sandaletten verleihen ihrem Gang etwas Aufreizendes, verführerisch Weibliches.

„Du überlegst wahrscheinlich die ganze Zeit, woher du mich kennst“, bemerkt sie, nachdem wir drüben an ihrem Tisch Platz genommen haben.

Erstaunt blicke ich sie an. Woher weiß sie das so genau? Ist mir meine Ratlosigkeit so deutlich anzumerken? „Ähm – ja, ich muss zugeben …“, stammele ich.

Sie lacht.

„Ärgere dich nicht über ein schlechtes Gedächtnis“, erwidert sie. „Stell dir mich einfach mit einer anderen Frisur und in einem etwas seriöseren Outfit vor, vielleicht fällt es dir dann wieder ein.“

Eine andere Frisur und ein anderes Outfit? Ist sie eine flüchtige Bekannte, die ich vor Monaten einmal getroffen habe, und die sich in der Zwischenzeit massiv verändert hat? Nein, auch dieser Hinweis hilft mir nicht weiter.

„Kurze Haare“, gibt sie einen weiteren Fingerzeig, „sehr kurze Haare, und ansonsten Jeans, ein Hemd, eine Krawatte und ein Jackett.“

Ich starre sie an, als ob sie den Verstand verloren hätte. Ich weiß ja, dass viele Frauen gerade in den oberen Etagen der Firmen alles tun, um sich so männlich wie möglich zu geben. Da ziehen viele auch mal einen Anzug und eine Krawatte zu einem Männerhemd an. Aber diesen ganzen männlich-seriösen Eindruck wieder durch Jeans zerstören, das passt doch nicht. Und wieso kurze Haare?

Auf einmal fällt es mir wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen.

Diese Frau, die mir jetzt gerade gegenübersitzt und so sexy und feminin lächelt, dass mein Herz schneller schlägt und ich die Augen nicht von ihr lassen kann, sie ist keine Frau.

Sie ist Mike, ein Kollege aus der Abteilung über meiner, den ich ab und zu auf dem Weg in die Kantine oder auch mal so treffe, in den Gängen unserer Firma.

Ich bin platt. Und stelle fest, dass ich noch mehr bin; nämlich fast ein bisschen verliebt. In eine Frau, die in Wirklichkeit ein Mann ist.
 

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