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Mike in tights

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Geld und gute Worte

11. November 2007

Meine Güte, die Verhandlungen mit dem Investor ziehen sich vielleicht in die Länge! Tja, bevor sich jemand von seinem Geld trennt, braucht es halt seine Zeit. Das will wohl überlegt sein.

Gute Worte kriegt man leichter.

Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich so unheimlich gerne Transe bin; wegen der ganzen Komplimente, die man meistens bekommt, wenn man als Frau unterwegs ist.

Die Welt ist doch einfach ungerecht eingerichtet – eine Frau bekommt schon bewundernde Blicke, heiße Komplimente und mehr, wenn sie nur einen Rock und Nylons anzieht; da kann sie ansonsten noch so hässlich sein. Aber als Mann kann man anstellen, was man will – und wenn man noch so schick und elegant gestylt herumläuft, Komplimente erntet man damit kaum.

Höchstens ein paar flirtende Blicke – aber selbst die Frauen, die sich das trauen, halten sich dabei meistens auch noch ziemlich bedeckt.

Gays sind da ganz anders. Ein Grund, warum ich Gays so toll finde. Die gehen ganz offen mit ihrer Erotik und mit ihren sexuellen Wünschen um. Es sind eben Männer. Und Männer sind nun einmal im Flirten und was erotische Kontakte betrifft nicht halb so schüchtern und zurückhaltend wie Frauen.

Tja, aber wenn ich mich als Frau verkleide, dann kriege ich all die schönen Dinge ab, die mir als Mann normalerweise verschlossen sind.

Gestern zum Beispiel, da hatte ich irgendwie Lust, einfach mal wieder bummeln zu gehen. Ich habe ein paar Überstunden abzufeiern, und da man ja noch nicht so genau weiß, wie das mit unserer Firma weitergeht, nehme ich mir da lieber sofort den Freizeitausgleich, bevor ich sonst womöglich noch am Ende mit allem hinten runter falle.

Das Wetter war herrlich, ein richtiger Spätsommer-/Frühherbsttag mit viel Sonne, aber nicht so heiß, um unangenehm zu sein.

Ich bin schnell nach Hause und habe mich so richtig aufgetakelt. Kinners, ihr hättet mich sehen sollen!

Zuerst habe ich den BH mit den künstlichen Titten angelegt. Ja, als Transe hat man halt so seine kleinen Schönheits-Geheimnisse … Bei den Transsexuellen sind die Titten ja völlig natürlich, nicht zum An- und Ablegen wie meine, aber ich brauche halt Silikon für die richtige Oberweite. In dem BH aus schwarzer Spitze fällt das aber gar nicht groß auf, dass es keine echten Titten sind. Dazu gab es einen engen kurzen schwarzen Rock und eine weit fallende, ein bisschen durchsichtige Bluse in Pink, schwarze Nylons und schwarze Pumps.

Ach ja, übrigens – es ist für TVs ein großes Problem, schicke Frauenschuhe in der passenden Größe zu finden. Bei den Kleidern geht das noch, wenn man wie ich nicht allzu groß ist und sehr schlank; aber Schuhe sind ein echtes Problem. Dazu berichte ich euch aber bei Gelegenheit noch einmal ausführlich, wo und wie man sich als Transe sehr gut, sehr passend und noch dazu kostengünstig ausstaffiert. Ich kenne da einen echt fantastischen Laden … Doch zurück zu meinem kleinen Stadtbummel.

Dann habe ich mich natürlich schön geschminkt, Make-up, Wimperntusche, Lidschatten, Puder, Lippenstift, habe mir die Fingernägel knallrot lackiert (meine künstlichen Fingernägel natürlich; die echten sind zu kurz, um den Nagellack zu lohnen), meinen ebenholzschwarzen Pagenkopf aufgesetzt, mir meine elegante Damenhandtasche geschnappt – eine wichtige Kleinigkeit: Als Transe nehme ich natürlich auch einen anderen, sehr femininen Geldbeutel, denn eine Herrengeldbörse in der Damenhandtasche sieht einfach ziemlich schräg aus – und bin losgezogen.

Zuerst war ein kleiner Schaufensterbummel angesagt. In einem Lingerie-Shop habe ich total süße Bodystockings entdeckt; nur war ich zu faul, in den Laden zu gehen und sie anzuprobieren. Und zu feige …

Okay, auf der Straße, wenn man mich flüchtig sieht, gehe ich als Transe voll als Frau durch. Aber in einem Wäschegeschäft, wo man es mit Frauen zu tun hat, die auf Details achten und denen nichts Weibliches fremd ist, da kann meine Verkleidung doch schon mal auffliegen, und der Peinlichkeit wollte ich mich gestern in der guten Stimmung nicht aussetzen. Manchmal ist es mir egal, was die Leute denken – aber nicht immer. Da bin ich nicht anders als jeder andere auch.

Nach dem Schaufensterbummel gab es einen Kaffee im Stadtcafé. Und hatte ich unterwegs schon viele flirtende Blicke und auch das eine oder andere Kompliment abgebaggert, ging es im Café erst richtig los. Gleich drei Männer wollten mich einladen, und was ich da alles über meine tolle weibliche Figur und mein schickes Outfit zu hören bekam, das hätte mich beinahe rot werden lassen, wenn ich nicht schon längst so abgebrüht wäre.

Und es hat meine tolle Laune noch mal verbessert. Ja, richtig gut habe ich mich gefühlt gestern; begehrenswert, begehrt, verführerisch und sexy.

Geflirtet habe ich übrigens mit allen drei Männern, aber bezahlt habe ich meinen Kaffee am Ende selbst. Die Frau von heute ist ganz auf Gleichberechtigung eingestellt und zahlt ihre Getränke selbst …

Gestehen muss ich allerdings, dass ich mit dem einen von den drei Männern für übermorgen Abend zum Essen verabredet bin … Und wer weiß, vielleicht bin ich da doch ganz Frau im altmodischen Sinn und lasse mich einladen …

Na, ich weiß noch nicht so genau. Aber wenn ihr wollt, werde ich euch berichten, wie mein Date verlaufen ist. Ist übrigens mein erstes seit mehr als sechs Wochen. Das wurde wirklich langsam mal wieder Zeit!

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