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Froschkonzert

4. Januar 2010

Du meine Güte, neulich war was los, bei Sonja und mir. Wir streiten uns ja oft, aber so sehr sind bei uns noch nie die Fetzen geflogen.

Sonja wollte unbedingt auf ein Konzert gehen. Nun habe ich überhaupt nichts gegen Konzerte; ich liebe Musik. Das muss auch kein Rockkonzert sein, zwischendurch höre ich gerne auch mal Klassik oder Jazz oder so.

Die Band allerdings, zu deren Auftritt Sonja unbedingt hin wollte, die macht höchsten Katzenmusik. Formal schimpft sich das zwar Rock; die versuchen einfach, irgendwelche bekannten Rocksongs nachzuspielen. Aber so, dass wirklich jeder Karaoke-Abend einem mehr bringt.

Es sind einfach Freund von ihr, und sie wollte ihnen einen Gefallen tun. Wahrscheinlich damit sie bei ihrem Konzert nicht ganz alleine dasitzen … Viele Zuhörer können die nicht haben.

Ich habe mich prompt geweigert. Und vor allem habe ich was von einem „Froschkonzert“ gesagt, was mir dann immer noch besser gefallen würde als das, was diese Freunde so Musik nennen.

Sonja war gar nicht begeistert; verständlich. Ich unternehme auch nicht gerne etwas alleine, wenn ich denn schon nicht mehr Single bin, sondern eine Partnerin habe, und Sonja sieht das ebenso. Außer wenn sie mal wieder mit ihren Freundinnen über mich und die Welt lästern will; da störe ich dann bloß …

Ich habe ja auch eingesehen, dass es eigentlich unfair war, mich einfach zu weigern. Deshalb habe ich mich am Ende doch breit schlagen lassen, zu dem Konzert mitzukommen. Auch wenn ich nicht die geringste Lust dazu hatte.

Es war also alles ausgemacht, der bewusste Abend kam heran, und Sonja, die inzwischen mehr bei mir ist als in ihrer eigenen Wohnung, auch wenn wir noch immer nicht formell zusammengezogen sind, ging ins Bad, um sich fertig zu machen. Ich war zum Glück bereits im Bad gewesen und zog mich schnell an; schwarze Hose, weißes Hemd, graues Jackett. Bei einem Konzert muss man ja ein bisschen schick sein.

Dann kam Sonja nach knapp einer Stunde aus dem Bad, starrte mich an und meinte nur, so würde sie mich aber nicht mitnehmen. Ja, und da stellte sich dann heraus, sie hatte mich ihren Freunden als echte Transe vorstellen wollen und erwartete nun, dass ich mich in Frauenfummel schmiss.

Da war aber dann echt die Kacke am Dampfen!

Ich war so sauer, ich habe sogar gebrüllt; etwas, was ich sonst eigentlich fast gar nicht tue. Ich werde nicht laut, ich werde leise, wenn ich wütend bin, aber da sprengte mein Zorn echt alle Grenzen.

Ich schrie Sonja an, ich sei kein Äffchen, das sie wie im Zirkus vorführen könne, und überhaupt sei der Transensex nichts, was zur Belustigung ihrer Freunde gedacht sei, sondern zu meiner erotischen Lust.

Irgendwann ist sie total beleidigt abgerauscht. Und ich habe beschlossen, endlich mal wieder einen Abend allein als Transe zu genießen. Per Internet. Was dabei herausgekommen ist, dazu mehr unter den Links.

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