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Mike in tights

Der private Transvestiten Blog

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Schminktipps

9. Februar 2011

So, ich hatte es euch ja bei meinen Link-Besprechungen schon angekündigt – ich möchte heute mal etwas absolut Nützliches machen, statt immer nur zu berichten, was sich in meinem Leben so alles tut oder euch meine Sexgeschichten über Transen und anderes ins Netz zu stellen.

Heute gibt es jetzt einmal Schminktipps mit Transen. Ich weiß nämlich, aus eigener Erfahrung und aus dem Transen Netzwerk, in dem ich hier in der Stadt so ein bisschen eine Heimat gefunden habe, dass viele Transvestiten mit dem Schminken viel mehr Schwierigkeiten haben als mit dem Anziehen.

Ungeschminkt sollten sich Transvestiten nun allerdings nicht auf die Straße trauen. Am besten ist es, man lässt sich das alles mal von einer Frau erklären. Oder man macht einen Schminkkurs mit, wenn einem die verwunderten Blicke nichts ausmachen.

Aber was so das erste Basiswissen angeht, da kann ich euch auch ein bisschen auf die Sprünge helfen.

Also – wer sehr unreine Haut oder grobe Poren hat, oder auch Augenringe, der sollte an den auffälligsten Stellen erst einmal einen hellen Abdeckstift nehmen, das Zeug auftragen und gut verschmieren. Anschließend kommt die Grundierung, die man überall im Gesicht verschmiert, und die ebenfalls für einen ebenmäßigeren Teint sorgt.

Erst danach kommt das eigentliche Make-up. Ich nehme da gerne etwas, was sich Profi-Schminke nennt; ist zwar etwas teurer, aber absolut klasse. Es lässt sich nass oder trocken mit dem Schwämmchen auftragen, es deckt, ist aber matt und bringt nicht das ganze Gesicht zum Glänzen.

Entscheidend dabei ist, dass man wirklich bis an den Hals heran schminkt, also sozusagen einmal um die Kurve herum, dass es nicht diese hässlichen Übergänge zwischen geschminkt und ungeschminkt gibt, den Hals selbst aber frei lässt.

Damit die Farbunterschiede da nicht zu stark sein, sollte man einen ähnlichen Farbton wählen, wie man ihn auch besitzt; das kann man ja vorher schnell mal auf der Hand ausprobieren, bevor man Make-up kauft.

Im Zweifel immer lieber helles Make-up nehmen!

Notfalls, wenn es mal schnell gehen muss, nehme ich auch nur die Schminke. Darüber brauche ich nicht unbedingt mal Puder; aber besser aussehen tut es schon. Also einfach den Pinsel in den Puder tauchen, einmal abstreifen, damit es nicht zu viel wird, und alles damit einpudern, bis nichts mehr glänzt.

Macht das ruhig auch auf die Augenlider, den Puder; das hat seine Vorteile beim Augen Make-up. Dadurch setzt sich der Lidschatten nicht so in die Falten.

Wer auch Rouge mag, der stellt sich vor den Spiegel, saugt die Wangen ein, und tupft dann nur ein kleines bisschen davon direkt auf die Wangenknochen. Nicht zu viel, sonst sieht es schrecklich künstlich aus!

Beim Lidschatten mag ich am liebsten den in Puderform; der lässt sich am besten auftragen. Intensiver ist der cremeförmige Lidschatten; aber damit trifft man es leider nicht immer so genau.

Wenn man Lust auf mehrere Farben hat, kommt immer erst die helle und dann die dunkle.

Anschließend kommt der Lidstrich; ich mag ihn gerne in Schwarz und oben und unten, weil das so geheimnisvoll aussieht und verführerisch. Nur Vorsicht – das macht die Augen kleiner! Wer sie optisch größer erscheinen lassen will, der wählt weißen Lidstrich.

Probiert es ruhig mal aus, wenn ihr mir nicht glaubt! Weißer Lidstrich hat eine enorme Wirkung. Intensiver sieht aber halt der schwarze aus.

Ansonsten bevorzuge ich da einen Kajalstift. Die Eyeliner sind zwar klasse, aber dazu mache ich das einfach nicht oft genug, dass ich damit richtig umgehen kann, und dann sieht es sehr schnell hässlich und übertrieben aus.

Als nächstes werden die Wimpern getuscht. Dabei nehme ich immer sehr wenig Tusche und gehe dafür lieber mehrmals drüber, sonst gibt es diese hässlich verklebten Wimpern, die man auch Spinnenbeine nennt.

Anfangs mache ich das oben und unten, und beim letzten Mal gibt es dann nur noch Wimperntusche für oben.

Ganz am Schluss kommt der Lippenstift. Die Umrisse vom Mund mit einem Konturenstift nachfahren, am besten so gestrichelt, dann die Lippen füllen, sie an einem Tuch abstreifen, indem man sozusagen das Tuch „küsst“, damit überschüssiger Lippenstift entfernt wird, und dann kommt bei mir noch ein Pflegestift, der die Lippenfarbe versiegelt und so richtig schön zum Glänzen bringt.

Dann muss ich natürlich noch die Fingernägel lackieren, falls ich das nicht schon vorher gemacht habe, oder meine künstlichen Nägel aufsetzen – und schon ist sie fertig geschminkt, die Transe!

Übrigens, es gibt ja spezielle Männerschminke. Da, wo ich die bisher mal gefunden habe, war sie mir aber einfach zu teuer. Ich hab zwar nichts dagegen, ein bisschen Geld auszugeben; aber zu viel muss es nun auch wieder nicht sein.

Deshalb nehme ich jetzt ganz normale Produkte für Frauen; aber das kann natürlich jeder machen, wie er das für richtig hält.

Ich hoffe, ich konnte euch jetzt ein bisschen weiterhelfen!

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