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Mike in tights

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Drag Queen

10. März 2011

Ihr wisst ja sicher alle, was eine Drag Queen ist, oder? Kurz zusammengefasst, versteht man unter einer Drag Queen einen Transvestiten, der ganz besonders schrill und schräg aufgemacht ist. Und eine solche Drag Queen habe ich neulich kennengelernt. Wir hatten mal wieder eine geile Transen Party gefeiert. Neuerdings müssen wir Transen uns dafür nicht einmal mehr in ein ziemlich schäbiges Lokal zurückziehen, sondern unsere letzte Fete hatten wir sogar in der Stadthalle!

Das hatte zwei Gründe. Erstens ist zu unserem Transen-Netzwerk jetzt ganz neu ein Mann dazu gestoßen, der Verbindungen zur Stadt hat. Und zweitens soll die alte Stadthalle abgerissen werden, sobald der Bau der neuen fertiggestellt ist. Trotzdem – eine Transen Party in der Stadthalle, das ist schon ein großer Erfolg. Bestimmt haben da einige Leute schwer den Kopf geschüttelt, dass man es uns Mannfrauen und Fraumännern, uns Transsexuellen und Transvestiten erlaubt hat, diese heiligen Hallen zu entweihen …

Aber egal – jedenfalls, auf dieser Fete gab es mehr als eine Drag Queen. Aber eine darunter ist mir ganz besonders aufgefallen. Die Lady hatte sich eine rote Lockenperücke aufgesetzt, dazu einen schwarzen Hut mit Schleier, sie trug ein knallenges knallgelbes Abendkleid, das auf dem Boden schleifte – das musste bestimmt nach der Party gleich gewaschen werden …), schwarze High Heels Pumps und eine schwarze Federboa. Im Vergleich dazu, wie sehr sich gerade bei den Drag Queens oft die Farben des Outfits beißen, war diese Dame noch geradezu dezent und elegant aufgemacht. Das Einzige, was mir nicht so gefiel, das war, dass das gelbe Kleid am Hals und an den Ärmeln so tief ausgeschnitten war, dass man den schwarzen Spitzen BH darunter sehen konnte – aber sonst war das klasse.

Weil ich wie alle aus dem Netzwerk auf der Party auch so meine Aufgaben hatte – zuerst Türsteher machen, dann eine Stunde an der Bar und so weiter -, kam ich nicht gleich dazu, mir diese geile Drag Queen mal näher anzusehen. Als ich endlich frei hatte, konnte ich sie zunächst nicht entdecken und befürchtete schon, sie sei bereits nach Hause, aber sie war wohl nur auf dem Klo. (Kleine pikante Zwischenfrage – gehen Transen eigentlich auf das Damenklo, oder auf das Herrenklo?) Kaum sah ich sie, steuerte ich direkt auf sie zu. Wenn man sich für jemanden interessiert, sollte man nicht einfach abwarten, sondern aktiv werden; das gilt für die Transen ebenso wie für alle anderen.

Erika hieß die Lady – im bürgerlichen Leben allerdings Erik -, und sie war ganz begeistert, als ich ihr total offen sagte, wie toll ich ihren Fummel finde. Ich selbst sah allerdings auch nicht schlecht aus. Ich hatte mich für die Party in ein schwarzes Kostüm mit weißer Bluse, schwarze Nylons und schwarze Pumps geschmissen. Es ergab sich, dass wir uns natürlich auch über Transen Klamotten und so etwas unterhielten – und schon lud mich Erika ein, mir einmal ihren wahrhaft üppigen TV Kleiderschrank anzusehen! Diese Einladung habe ich gleich zwei Tage später dann auch angenommen. Und ich kann euch sagen – der Wandschrank von Erika, denn sie hat einen richtigen Wandschrank für ihre Klamotten, ein eigenes kleines Zimmer, wo auch ein großer Spiegel hängt, damit man sich gleich begutachten kann, der ist mehr vollgestopft als so manche Transen Boutique, die ich kenne!

Stundenlang haben wir beiden die verschiedensten Outfits ausprobiert. Erika hat nicht nur die Drag Queen Modelle, die mir für meinen doch leider eher männlichen Körper einfach zu schrill sind, sondern auch ganz normale Klamotten, wenn man so will. Sie hat aber darauf bestanden, dass ich auch mal in einen richtig schrägen Fummel schlüpfe, und irgendwie sah das gar nicht schlecht aus, wie ich sagen muss. Daraufhin haben wir beschlossen, dass wir demnächst mal ganz groß ausgehen werden, Erika und ich – und zwar beide als Drag Queens geil heraus staffiert!

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